Biegen und Hämmern – ein römischer Armreif aus Eisen
Römische Handwerker und Handwerkerinnen stellten vor fast 2000 Jahren aus verschiedenen Metallen Schmuck her: aus Gold, Silber, Bronze oder Eisen. Ein beliebter römischer Schmuck waren Armreife aus massivem Draht, die in einem Stück inklusive Verzierungselementen und Verschluss gearbeitet wurden.
Angelehnt an die römischen Vorbilder entstehen mit Geduld, Geschick und eigener Muskelkraft tragbare individuelle Armreife aus Eisen. Gearbeitet wird in Kaltbearbeitung mit vorgeglühtem Eisen. Die Arbeitsschritte beinhalten Hämmern, Biegen und Schleifen des Metalls.
Sonntag, 8. März und 12. April 2026, 14 – 17 Uhr
Im Workshop ist eine Familienführung in der aktuellen Sonderausstellung und der römischen Abteilung des Museums integriert.
Für Familien mit Kindern (ab 10 Jahren)
Teilnahmegebühr: 40 € pro Person bzw. pro Werkstück
(Erwachsene, die als Unterstützung für ein Kind teilnehmen, zahlen lediglich ermäßigten Eintritt von 5 €.)
Gepflegt wie vor 2000 Jahren – Eine Pinzette aus Eisen selbst biegen, schmieden und schleifen
Workshop mit Führung
In römischen und keltischen Gräbern finden sich häufig Gegenstände, die auch im Alltag nützlich und notwendig waren. Dazu zählt beispielsweise eine Pinzette. Einfache Pinzetten dienten in der Kombination mit den sogenannten Ohrlöffelchen schon vor über 2000 Jahren zur Körperpflege – zum Haare zupfen und Ohren säubern. Hämmert und biegt euch eine eigene praktische Pinzette aus Eisen!
Samstag, 28. März 2026, 10–12 Uhr
Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren im Team oder Kinder ab 11 Jahren ohne Begleitung.
Teilnahmegebühr: 15 € Materialkosten pro Pinzette/Werkstück
Eintritt und Führung sind frei
Anmeldung erforderlich:
Gusswerkstatt: Glänzende Metallobjekte nach eigenem Entwurf

Workshop für Familien mit Kindern ab 8 Jahren und erwachsene Einzelpersonen
Alle handwerklichen Arbeitsschritte, die für einen einfachen Metallguss in vorgeschichtlicher Technik notwendig sind, können in dem workshop selbst durchgeführt werden. Jede/r Teilnehmende fertigt aus kleinen Tonplatten eine 2-teilige Gussform mit eigenem Motiv an. Anschließend kann in die Tonform das heiße, flüssige Zinn gegossen werden. So entstehen mit Geschick und Ausdauer nach eigenem Entwurf aus groben Gussrohlingen feine silbrig glänzende Objekte oder Schmuck.
Zinn wird in Mitteleuropa seit über 4000 Jahren in der Mischung mit Kupfer als Gussmaterial verwendet. Der Guss von Metall ist ein sehr altes Handwerk, das bei uns bis in die jüngste Steinzeit (ca. 4300 v. Chr.) zurückreicht. Seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren vor heute wurden Waffen, Schmuck oder Gerät aus Bronze in Formen aus Ton oder Stein hergestellt.
Leitung: Sayuri de Zilva M.A., Archäologin und Goldschmiedin
Samstag, 28. März 2026, 13:30–17:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 40 € pro Einzelperson oder Familie (inkl. Material und Eintritt)
Anmeldung erforderlich:
Hinweise: Wir arbeiten regengeschützt auf dem Außengelände am offenen Feuer mit Tontiegeln und Tonformen vorgeschichtlicher Machart. Für diesen Kurs sind festes Schuhwerk und lange Hosen erforderlich. Für Personen, die nah und direkt am Feuer arbeiten: nur mit Kleidung aus Naturfaser, kein Kunstfaser-Fleece.
Sonntagsworkshops zur Sonderausstellung "Frankfurts römisches Erbe"
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Sonntag, 19. April 2026, 15 Uhr
Dauer: jeweils circa 1,5 Stunden
Ab 8 Jahren
Teilnahmegebühr: 10 € pro Kind (inkl. Eintritt und Material)
Anmeldung erforderlich: