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Bewahren – erforschen – präsentieren – vermitteln

Das Archäologische Museum Frankfurt bewahrt, erforscht, präsentiert und vermittelt die Archäologie und Geschichte der Stadt Frankfurt und seines Umlandes in überregionalen Zusammenhängen von den frühesten Ackerbau- und Viehzüchterkulturen im Rhein-Main-Gebiet vor fast 7500 Jahren bis ins 20. Jahrhundert.

In den Ausstellungsräumen der mittelalterlichen Kirche des ehemaligen Karmeliterklosters reisen Sie von den Anfängen der menschlichen Kultur bis hin zu hoch- und spätmittelalterlichen Klöstern und dem Pilgerwesen auf dem Jakobsweg. Archäologische Funde aus Hügelgräbern der Bronze- und Eisenzeit im Stadtwald und aus der römischen Stadt NIDA – darunter Funde aus vier Mithras-Heiligtümern, die nicht nur von regionaler, sondern internationaler Bedeutung sind. Zusätzlich öffnet die Dependance Kaiserpfalz franconofurd ein Schaufenster in 2000 Jahre Stadtgeschichte.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Museums gehören das "Fürstengrab" der Zeit um 700 vor Christus aus dem Stadtwald, die frühchristliche Frankfurter Silberinschrift aus dem 3. Jahrhundert nach Christus und das römische Malergrab, das ebenfalls in NIDA entdeckt wurden. Die Ausstellungsobjekte führen außerdem in das Alte Ägypten, nach Vorderasien, Zypern, Griechenland und Italien.

In der St. Anna-Kapelle wird die mittelalterliche Geschichte der Kirche St. Leonhard anhand von Ausgrabungsfunden der Jahre 2009 und 2011 präsentiert, unter denen die spätmittelalterliche Beweinungsgruppe von besonderer kunsthistorischer Bedeutung ist.

Künftig werden ferner die Fragmente der Fassung des Thoraschreins zu sehen sein, die 1987 und 1990 bei baubegleitenden Ausgrabungen aus den mit Schutt verfüllten Kellerräumen der 1938 beim Novemberpogrom zerstörten Synagoge am Börneplatz geborgen wurden.

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