Das Archäologische Museum Frankfurt ist bis 20. Dezember 2020 coronabedingt geschlossen. Die Balkone der KAISERPFALZ franconofurd in der Bendergasse und am Markt sind Montag bis Sonntag 10:00-17:30 Uhr geöffnet. Until December 20th, 2020 the Archaeological Museum is closed due to Corona. The balconies of the KAISERPFALZ franconofurd in Bendergasse and Markt are open Monday to Sunday 10 a.m. to 5:30 p.m.

amf zuhauseHier finden Sie Videos, Lektüre, Rezepte, Spiele ...  

vor

Stressfreies Einkaufen von Weihnachtsgeschenken!

Der Museumsshop ist für Sie auch in der Adventszeit 2020 geöffnet:
Mo bis Fr 10:00 – 17:00 Uhr
Sa 10:00 – 12:00 Uhr

 

Studentinnen und Studenten für Führungen gesucht

vor

sofue  29. November 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

lampenKünstliches Licht verlängert den Tag, es ermöglicht längeres Arbeiten, aber auch ausgedehntes Feiern. Es schafft eine andächtige Stimmung in den Wintermonaten oder gibt den Verstorbenen Geleit auf ihrem Weg. Doch wie erhellten die Menschen in der Steinzeit die Nacht? Und wie hell leuchtete eigentlich eine römische Lampe? Diesen und anderen Fragen wird bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung nachgegangen.

Maria Meßner M.A.

Foto: Römische Lampen © AMF, U. Dettmar

zurueck

 

 

sofue  15. November 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

paradehelmEs sind nicht unbedingt die Highlights in der Ausstellung des Archäologischen Museums Frankfurt, aber diese Objekte bieten Stoff für spannende Geschichten. So wie der unscheinbare antike Grabstein im Kreuzgang des Karmeliterklosters, von dem man bei seiner Entdeckung vor über 300 Jahren annahm, er sei für den Sohn des Varus errichtet worden – jenes Feldherrn also, der eine der größten Niederlagen der römischen Geschichte zu verantworten hatte. Oder auch der in Heddernheim gefundene prächtige Gesichtshelm eines römischen Reitersoldaten, der neben Alec Guinness und Omar Sharif eine „Hauptrolle“ in Hollywoods für lange Zeit letztem großartigem Monumentalfilm spielte.
Mehr zu diesen kuriosen Episoden aus Frankfurts römischer Vergangenheit berichtet der Archäologe Dr. Carsten Wenzel am Sonntag, dem 7.6.2020, um 11:00 Uhr.
Und auch Sophia Loren wird dann zu sehen sein…

Dr. Carsten Wenzel M.A.

Foto: „Paradehelm:“ Gesichtshelm eines römischen Soldaten aus NIDA / Frankfurt-Heddernheim / 3. Jahrhundert n. Chr. Foto: © AMF, U. Dettmar

zurueck

 

sofue  1. November 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

keltenfuerstDie Tage um Allerheiligen haben traditionell einen starken Bezug zu Tod und Jenseits. Ein Thema, das stets eine ambivalente Faszination auf die Menschen ausübte. Hiervon zeugt in neuster Zeit das populäre Fest Halloween, in dem viele Menschen heidnische Wurzeln vermuten.
In einer spannenden Führung wird nicht nur der Frage eines möglichen keltischen Ursprungs von Halloween nachgegangen, sondern auch das Thema Tod anhand verschiedener Bestattungen aus dem Frankfurter Stadtgebiet betrachtet – leichter Gruselfaktor inklusive.

Da das Thema nicht nur Erwachsene anspricht, findet um 13 Uhr eine (schul)kindgerechte Familienführung gleichen Inhalts statt.

Rudolf Klopfer M.A.

Foto: Rekonstruierte Grabkammer des Prunkgrabes aus dem Frankfurter Stadtwald, ca. 700 v. Chr. © AMF, U. Dettmar

zurueck

 

 

sofue  25. Oktober 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

votivbleche kultstandarteNIDA (Frankfurt-Heddernheim), Zentrum des Limesgebietes nördlich des Mains, antiker Hauptort des Verwaltungsbezirks Civitas Taunensium: um 200 n. Chr. eine römische (Klein-)Stadt mit - geschätzt - etwa 6000 Einwohnern. Wie auch regionale Zentren heute war Nida ein Anziehungspunkt für Menschen aus vielen Teilen der Welt. Dort lebten keineswegs nur „Römer“, „Germanen“ oder „Gallier“: Vielmehr finden sich unter den Bewohnern auch Menschen, die aus dem Osten des Römischen Reiches an den Main gekommen waren.

Doch nicht nur dies: auch „orientalische“ Gottheiten wie Isis, Magna Mater/Kybele oder Mithras hatten ihre Anhänger in der Stadt an der Nidda. Zahlreiche Inschriften und archäologische Funde geben einen Einblick in die Mobilität der Menschen vor über 1800 Jahren. Auf die Spuren dieser frühen „Frankfurter“ führt der Archäologe Dr. Carsten Wenzel bei einem Rundgang am Sonntag, dem 22. März, um 11 Uhr im Archäologischen Museum Frankfurt.

Dr. Carsten Wenzel M.A.

Foto: Votivbleche und Kultstandarte für Jupiter Dolichenus aus NIDA (Kopien) © AMF, U. Dettmar

zurueck

 

 

sofue  18. Oktober 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

dendrophorensteinBis 260 n. Chr. bestand die römische Stadt NIDA im Norden des heutigen Frankfurt. Dank den umfangreichen Ausgrabungen kennen wir Wohnhäuser, einen Marktplatz, ein Theater, Badehäuser, Werkstätten von Handwerkern und religiöse Kultstätten. Die antike Stadt ist heute überbaut, die Originalfunde werden während der Führung durch die römische Ausstellung im Museum gemeinsam betrachtet.

Dr. Jürgen Hodske M.A.

Foto: Dendrophorenstein mit Inschrift, römisch, 2./3. Jh. © AMF, U. Dettmar

zurueck

 

 

sofue  23. August 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

pfeilspitzen

Steinzeitliche Funde aus dem Frankfurter Stadtgebiet sind aufgrund ihrer Erhaltungsbedingungen relativ selten. Können uns die wenigen Funde etwas über das Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt sagen? Wie lebte man damals und wie passten sich die Menschen im Laufe der Zeit an die sich stetig verändernden Umweltbedingungen an? Gemeinsam werden sich die Besucher genauer mit der Herstellung von Steinwerkzeugen und Kleidung sowie den Techniken des Feuermachens beschäftigen und die Steinzeit Frankfurts erkunden.

Sara Martin M.A.

zurueck

sofue  16. August 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

Nida HafenHeute erinnert nicht mehr viel an die römische Stadt Nida, die einst im Nordwesten Frankfurts lag. Doch im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. war sie politischer, ökonomischer und religiöser Mittelpunkt eines ausgedehnten Verwaltungsbezirks im Hinterland des Limes.
Anhand von alten und neuen Grabungsergebnissen sowie historischen Fakten lebt die pulsierende antike Stadt vor dem inneren Auge der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder auf. Eine anschauliche Reise in die römische Vergangenheit – vorbei an Tempeln und Badeanlagen, über den Marktplatz und durch das Stadttor zu den Gräberstraßen.

Rudolf Klopfer M.A.

zurueck

sofue  9. August 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

mithrasDer Mithraskult gehörte zu den populärsten Kulten im römischen Imperium und war vor allem bei den Legionen sehr beliebt. Im Zentrum aller Mithrasreliefs steht die Tötung des Stiers durch Mithras. Es geht um die Wiedergeburt des Lebens aus dem Tod. Der Stier wird geopfert, damit neues Leben entstehen kann. Dieses Leben bringt Mithras, der Gott des Lichts, die Sonne. Das ist die Botschaft dieser Erlösungsreligion.

Dr. Jürgen Hodske M.A.

zurueck

sofue  6. September 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

JupitergigantensäuleJupitergigantensäulen stehen im Mittelpunkt der Führung im Archäologischen Museum. Es handelt sich dabei um Zeugnisse des synkretistisch römisch-keltischen Götterkultes. Die meisten Jupitergigantensäulen wurden im 2. und 3. Jahrhundert in der Provinz Obergermanien aufgestellt. Über einem Viergötterstein folgen ein Wochengötterstein sowie eine meist mit Schuppen dekorierte Säule. Den oberen Abschluss bildet ein Reiter, der über einen schlangenbeinigen Giganten hinweg reitet. Attribute und Inschriften sprechen dafür, dass die Bevölkerung den römischen Jupiter nach eigenen keltischen Glaubensvorstellungen umformte.

Dr. Jürgen Hodske M.A.

Foto: Jupitersäulen in der Dauerausstellung des Museums © AMF

zurueck

sofue  30. August 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

muehleWas stand früher auf dem Tisch? Welche Gerichte wurden zubereitet und woher kamen die Zutaten? Das Thema Ernährung ist für die Geschichte der Menschheit von großer Bedeutung – auch heute noch. Was man über die Ernährung der Menschen in vergangenen Zeiten weiß und wie man an diese Informationen kommt wird in der Führung besprochen.

Maria Meßner M.A.

zurueck

sofue  20. September 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

Gewandstatuetten – TanagräerinnenIm Laufe der Geschichte wurden Frauen immer auf eine unterschiedliche Art und Weise dargestellt. Die Darstellungsweise hing oftmals mit den Erwartungen und Anforderungen zusammen, mit denen sie innerhalb ihrer Gesellschaft konfrontiert waren. Ein Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums soll kleine Einblicke in die Lebenswelten von Frauen aus unterschiedlichen Epochen ermöglichen und hinterfragen wie derartige Informationen aus den archäologischen Funden gewonnen werden können.

Sara Martin M.A.

Foto: Sog. Tanagräerinnen, weibliche Gewandstatuetten, böotisch; letztes Drittel 4. Jh. v. Chr. und 2. Viertel bis Mitte 3. Jh. v. Chr. © AMF

zurueck

sofue  04. Oktober 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

drahtziehen

In und an vielen archäologischen Metallfunden befinden sich in irgendeiner Form Drähte oder Drahtstücke: Manchmal rein dekorativ an Schmuck- und Trachtbestandteilen, manchmal als funktionales Element, beispielswiese als Nadel, Niet oder Verbindungsglied an Schmuck, Gerät oder Werkzeug.
Wie solch ein kleines längliches, manchmal wenige Millimeter dünnes Stück Technik- und Metallgeschichte einst entstanden ist und wo sich Drahtstücke in den Vitrinen des Archäologischen Museums verbergen, kann Rahmen der Sonntagsführung der Prähistorikerin und Archäotechnikerin Sayuri de Zilva M.A. entdeckt werden.

Sayuri de Zilva M.A.

Foto: Zieheisen und Kupferdrähte © de Zilva/Engelmann

zurueck

 

 

sofue  5. April 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

heddernheimAuch wenn vom einstigen Nida fast nichts mehr zu sehen ist hält eine Vielzahl an Straßennamen die römische Geschichte im Stadtteil Heddernheim lebendig. Doch wer waren all die Kaiser und Archäologen, deren Namen heute das Straßenbild prägen? Diese und weitere spannende Fragen werden auf einem ca. 1,5 stündigen Rundgang beantwortet.

Rudolf Klopfer M.A.

Treffpunkt: Bushaltestelle Linie 60 „Römerstadt“

zurueck

sofue  13. September 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

SpielSpiele waren im Römischen Reich äußerst beliebt. Einige der Gesellschaftsspiele von damals, etwa Mühle oder Würfel, kennen wir noch heute. Andere sind in modernen Spielen „aufgegangen“ oder in Vergessenheit geraten.
Eingeritzte Spielfelder, Textfragmente, Spielsteine, Würfel und die Statuen spielender Personen – auch aus der Grabung in NIDA (Frankfurt am Main-Heddernheim) – geben davon ein anschauliches Zeugnis. Sie spiegeln eine beliebte Beschäftigung von Jung und Alt, um sich von den Mühen des Alltags abzulenken und die freie Zeit abwechslungsreich zu gestalten. Wie ausgewählte Spiele funktionierten und wie man sie zuhause selbst nachspielen kann, erklärt der Archäologe Rudolf Klopfer.

Rudolf Klopfer M.A.

Foto: Römische Brett- und Würfelspiele © AMF, U. Dettmar

zurueck

sofue  2. August 2020, 11:00 Uhr
Sonntagsführung

hortfund

Die Entdeckung und Verwendung von Metallen bot den Menschen nicht nur einen völlig neuen Werkstoff in der Geschichte der Menschheit. Metalle sind Symbol- und Prestigeträger, besitzen möglicherweise magische Eigenschaften, sie werden der Erde entnommen und manchmal der Erde wieder in einem „Versteck“ anvertraut. Ein Streifzug durch die Geschichte der frühen Metallurgie wirft ein Licht auf die Wechselbeziehung zwischen Herstellung, Nutzung und Bedeutung der ersten von Menschenhand verwendeten Metalle Gold, Kupfer und Bronze.

Sayuri de Zilva M.A.

zurueck

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.