19. November 2022 bis 15. April 2023

Zum Ende einer Reise mit den Stationen Mariemont (Belgien) und Toulouse (France) kehren die Denkmäler des Mithras-Kultes aus der römischen Stadt Nida (Frankfurt am Main-Heddernheim) zurück nach Frankfurt: Das Archäologische Museum Frankfurt zeigt vom 19.11.2022 bis zum 15.04.2023 die in internationaler Kooperation entstandene Ausstellung „Mysterium Mithras: Annäherungen an einen römischen Kult“. Ein zentraler Bestandteil der Schau sind die herausragenden Funde aus den Mithras-Heiligtümern von Nida, die bereits im 19. Jahrhundert die Aufmerksamkeit der Altertumsforschung erregten. Gemeinsam mit zahlreichen Objekten aus Mithräen des Limesgebiets an Rhein und Donau bilden sie den Schwerpunkt der Frankfurter Ausstellung.

Ausgewählte Denkmäler aus dem antiken Gallien und Italien ermöglichen zudem einen Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Grenzregionen und den kulturellen Zentren im Westen des Imperium Romanum. Dank der engen Zusammenarbeit mit einer Vielzahl europäischer Museen ist es möglich, in der Ausstellung nicht nur die Ergebnisse aktueller archäologischer Forschung zu präsentieren, sondern auch einen Blick auf die Rezeptionsgeschichte des Mithraskultes bis in die Neuzeit zu werfen. Somit bietet die Schau einen ungewöhnlichen, neuen Blick auf diese Gottheit und ihren faszinierenden Kult, der uns heute noch in vielen Bereichen Rätsel aufgibt.

 

 

             Weitere Informationen:

             Homepage des Mithra Projektes 

 

 

 

 

 

 

 

 

At the end of a journey with stages at Mariemont (Belgium) and Toulouse (France), the monuments of the cult of Mithras from the Roman city of Nida (Frankfurt am Main-Heddernheim) are returning to Frankfurt: from 19 November 2022 to 15 April 2023, the Archaeological Museum Frankfurt will show the exhibition "The Mystery of Mithras: Exploring the heart of a Roman cult", which was created in international cooperation. A central component of the project are the outstanding finds from the Mithraic sanctuaries of Nida, which already attracted the attention of archaeologists in the 19th century. Together with numerous objects from Mithraea in the Limes region on the Rhine and Danube, they form the focus of the Frankfurt exhibition. Selected monuments from ancient Gaul and Italy provide a glimpse of similarities and differences between the border regions and the cultural centres in the west of the Imperium Romanum. Thanks to close cooperation with a large number of European museums, it is possible not only to present the results of current archaeological research, but also to take a look at the history of the reception of the cult of Mithras up to modern times. Thus, the show offers an unusual, new view of this deity and its fascinating cult, which still holds many unresolved mysteries for us today.

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